Osttimor – Hilfe für die Waisen in Venilale

Abgeschlossenes Projekt
asia

Am 28. November 1975, eineinhalb Jahre nach der portugiesischen Revolution (die sogenannte „Nelkenrevolution“), erklärte Osttimor die Unabhängigkeit.

Neun Tage danach besetzte die indonesische Armee Osttimor, welches zur indonesischen Provinz wurde. 

Jahrzehntelang litt die Bevölkerung unter der brutalen Herrschaft der indonesischen Besatzer. Der Kampf zwischen der Armee, den Rebellen und pro-indonesische Milizen forderte unzählige Opfer in der zivilen Bevölkerung.

Erst der Massenmord von Dili (die Hauptstadt) am 12. November 1991, durch die indonesische Armee und den lokalen Alliierten lenkte die internationale Aufmerksamkeit auf die tragische Situation in Osttimor.

1998 trat der indonesische Staatspräsident Suharto endlich zurück.

Im Jahr 1999 wurde ein Referendum organisiert, das zu Gunsten einer Unabhängigkeit ausging (fast 80%), aber weitere Gewalt brach aus, bis die Vereinten Nationen schlussendlich ihre Friedenstruppe entsandten. Schliesslich wurde Osttimor am 20. Mai 2002 endgültig unabhängig.

Im Jahr 2006 erlebte Osttimor die schwersten Unruhen seit seiner Unabhängigkeit: Mehrere Soldaten widersetzten sich dem Premierminister, weil er etwa 40% der Armeeangehörigen entlassen hatte. Um die Situation wieder zu stabilisieren wurden Soldaten aus Australien, Malaysia und anderen Länder nach Osttimor geschickt.

2008 wurde ein weiterer Militärputsch versucht.

Gewalt, Krieg und Armut haben das Land geprägt und unübersehbare Spuren bis heute hinterlassen.

 

 

EINZELHEITEN DES PROJEKTS

Die Stiftung Opera Don Bosco nel Mondo steht mit dem Missionar Eligio Locatelli in Verbindung.

Er lebt seit 1964 in Osttimor und hält sich heute vor allem in Fatumaca auf, ein kleines Dorf in den Bergen, 20 Kilometer von Bacau entfernt.

Die Arbeit der Salesianer Don Boscos hatte dort bereits 1948 begonnen. Sie gründeten ein Internat für 200 Gäste, ein Waisenhaus für 120 Mädchen, zwei Ausbildungszentren und 17 Schulen, die in verschiedenen Dörfer liegen, wo oft die Hälfte der Einwohner Analphabeten sind.

Die Stiftung Opera Don Bosco nel Mondo unterstützt das “Projekt Patenschaften” für die Waisen in Don Boscos Haus in Venilale Für rund CHF 260 pro Jahr können sie Essen, Kleider und medizinische Versorgung bekommen.

Zwischen 2016 und 2017 spendete die Stiftung Opera Don Bosco nel Mondo einen Betrag von rund CHF 32.960 für die Kinder in Venilale. 

Um dieses Projekt zu unterstützen, notieren Sie einfach „Projekt Patenschaften – Osttimor“ auf Ihrem Einzahlungsschein oder Ihrer E-Banking-Transaktion. 

In diesem Fall wird der Wohltäter nicht mit einem einzelnen Kind verbunden, sondern die Spende wird für die ganze Gruppe der Waisen in Venilale gegeben.

Danke für Ihre Spende!