Peru, Pucallpa – Unterstützung Salesianer Don Boscos 2016

Abgeschlossenes Projekt
sud-america

Die Salesianer Don Boscos sind in Peru seit 1902 aktiv in mittlerweile 24 Missionen.

Die Stiftung Opera Don Bosco nel Mondo steht mit dem Salesianer Mons. Gaetano Galbusera in Verbindung, der seit 2008 Apostolische Vikar in Pucallpa ist. 

Wann fing die Geschichte von Mons. Galbusera als Salesianer an? Welche Aufträge hatte er in der Kongregation?

Mons. Galbusera ist 1940 in einer katholischen Familien geboren, die schon stark mit der „Mission“ verbunden war: Zwei Onkel und sein Bruder waren Missionare. Er begann sein Bildungsgang als Salesianer als er 17 Jahre alt war und wurde zum Priester an Weihnachten 1967. Als er jung war, arbeitete er im Don Boscos Zentrum in Arese (Italien) und von 1987 bis 1993 war er Provinzial der sogenannten „Ispettoria Adriatica“. Nach einiger Zeit als Pfarrer in der Umgebung von Mailand wanderte er nach Peru aus.

Warum wanderte er nach Peru aus und nicht in ein anderes Land?

Im Juli 1997 ruf der Generalobere der Salesianer Don Vecchi Mons. Galbusera an und fragte ihn direkt, ob er bereit wäre nach Peru umzuziehen und dort zu leben. Er nahm gleich an.

Welche ist die aktuelle soziale, politische, religiöse Situation in seinem Vikariat?

Die Einwohnerzahl des Vikariats ist 650‘000 und die Mehrheit lebt in Pucallpa, die Hauptstadt der Region Ucayali. Diese liegt im peruanischen Amazonas-Regenwald und das “Selva” genannt im Gegensatz zur „Sierra“, welche die Region der Anden beschreibt.

Das grösste Problem ist, dass die Stadt “neu” ist und ohne ein Flächennutzungsplan weiter wächst. Viele ziehen in die Stadt um und wohnen in neuen Barrios in riesigen Aussenbezirke die keine Dienstleistungen haben und deshalb sehr arm sind. 

In der Nähe des Flusses Ucayali wohnen einige einheimische Gemeinschaften/Völker, wie die Shipibo.

Welche sind die Bedürfnisse und die Herausforderungen des Vikariats?

Es ist schwierig diesen Leuten christliche Werte und Grundsätze beizubringen. Die materielle und spirituelle Armut ist mit einer negativen und pessimistischen Kultur verbunden, wo Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Gewalt vorherrschen.

Zudem ist Pucallpa eine der jüngsten Städten Perus. 40% der Bevölkerung ist im Schulalter, aber die Leben der Jungen sind durch Drogen, Alkohol und Gewalt geprägt.

Mons. Capelli möchte den Jungen zeigen, wie man ein guter Christ und Bürger werden kann.

Die Situation ist schwierig, sogar dramatisch, aber die Salesianer gehen mutig weiter. Ein Priesterseminar und eine Hochschule wurden eröffnet, weil der Bildungsbereich das Wichtigste ist.

Andere Projekte sind ein kleines Krankenhaus für die Armen und eine Funkstation um das Evangelium zu predigen.

EINZELHEITEN DES PROJEKTS

2012 spendete die Stiftung Opera Don Bosco nel Mondo CHF 25.900 für die Salesianer in Jangaz-Hauraz. 

Die Mission von Jangas-Hauraz ist 500 Km von Lima entfernt, im Apostolischen Vikariat Pucallpa, in den peruanischen Anden auf 2000 Meter Höhe.

Hier beschäftigen sich die Salesianer vor allem mit den Jungen „Campesinos“ die neue Arbeiten lernen möchten um ihren Familien zu helfen.

In den „Don Bosco Zentren“ finden die Jugendlichen ein Zuhause wo sie in einer positiven Umgebung aufwachsen können. Sie besuchen Ausbildungskurse, z.B. um die Verarbeitung von Stein und Holz zu lernen.

2012 waren die Zimmer und das Dach des Jugendzentrums schwer beschädigt. Das Hauptziel des Projekts war die Renovierung des Dachs des Gebäudes. Auch die Türe und Fenster wurden ersetzt um die Wärmedämmung zu optimieren.

2016 spendete die Stiftung Opera Don Bosco nel Mondo einen Betrag von rund CHF 11.000 für die Tätigkeiten der Salesianer im Apostolischen Vikariat Pucallpa. 

2019 spendete die Stiftung Opera Don Bosco nel Mondo einen Betrag von rund CHF 11.500 für die Tätigkeiten der Salesianer im Apostolischen Vikariat Pucallpa. 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!